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Fälle können trotzdem weiter gelesen und gemeldet werdenbitte hier lang

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wichtige Information:

"CIRLS" steht für "Critical Incident Reporting and Learning System" und bezeichnet ein Meldesystem, für kritische Ereignisse, Beinahe-Fehler oder Unfälle in der Hebammengeburtshilfe. Dabei steht das Lernen im Vordergrund, da es den Berichtenden und den Leserinnen der Berichte ermöglicht, eigene Lösungen anzubieten bzw. "aus den Fehlern anderer zu lernen". Diese Reflexion der Ergebnisse kann und soll zu einer erweiterten Lern- und Fehlerkultur führen.

Kritische Situationen haben ein großes Lernpotenzial. Aber auch Betreuungen, die besonders erfolgreich für alle Beteiligten waren, sind lehrreich und ermuntern zum „Nachmachen“. 

Bei Fälle für Alle e.V. werden die Meldungen sehr genau anonymisiert und deiidenifiziert, ebenso ist es kaum möglich, den Fall nachzuverfolgen, weil sie aus 4 unterschiedlichen Ländern stammen. Trotzdem empfehlen wir, keine Fälle zu melden, bei denen ein Risiko besteht, dass evtl. Schadensersatzansprüche gelten gemacht werden könnten.

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Im Kanton Tessin hat die Staatsanwaltschaft 2016 eine CIRS-Meldung beschlagnahmt, und das Bundesgericht hat ihre Verwendung im Strafverfahren erlaubt. Schon im Vorfeld hat der CIRRNET-Ausschuss der Stiftung ­Patientensicherheit Schweiz festgehalten:

„(…) Wir befürchten, dass die Verwendung von CIRS-Meldungen für die juristische Aufarbeitung von potentiellen Fehlern unabsehbare Folgen für die Sicherheits- und Lernkultur im Gesundheitswesen haben wird. Schon jetzt wird von einem Rückgang des Vertrauens der Mitarbeitenden in das CIRS in den Akutspitälern des Kantons Tessin berichtet.“

=> weitere Information

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In Deutschland wird durch das Patientenrechtegesetz wird nach § 135a Absatz 3 Sozialgesetzbuch V der Schutz gewährleistet:

„Meldungen und Daten aus einrichtungsinternen und einrichtungsübergreifenden Risikomanagement- und Fehlermeldesystemen nach Absatz 2 in Verbindung mit § 136a Absatz 3 dürfen im Rechtsverkehr nicht zum Nachteil des Meldenden verwendet werden. Dies gilt nicht, soweit die Verwendung zur Verfolgung einer Straftat, die im Höchstmaß mit mehr als fünf Jahren Freiheitsstrafe bedroht ist und auch im Einzelfall besonders schwer wiegt, erforderlich ist.

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